Forschung

Systemische Entwicklungsdynamik und Regulation
Die Forschung des Instituts untersucht, wie Entwicklung unter systemischen Bedingungen entsteht. Verhalten wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Ergebnis von Wechselwirkungen zwischen innerem Zustand, Wahrnehmung, Beziehung und Umwelt.

Zentraler Ansatz
Im Fokus steht die Frage, unter welchen Bedingungen Systeme stabil bleiben oder in Instabilität übergehen.
Stabilität wird als fortlaufender Prozess verstanden – als Abstimmung zwischen:
Innerer Ausrichtung
Zielgerichtetem Handeln
Tatsächlicher Wirkung
Diese Abstimmung wird als dynamische Kohärenz beschrieben.

Systemlogik
Systeme entwickeln sich über einen wiederkehrenden Regelkreis:
Identität (Ausgangspunkt)
Absicht (Ausrichtung)
Wirkung (Rückmeldung)
Integration (Anpassung)
Dieser Kreislauf bildet die Grundlage für Stabilität und Entwicklung.

Funktion
Ein System bleibt stabil, wenn es:
Rückmeldungen wahrnehmen kann
Abweichungen einordnen kann
Anpassungen vornehmen kann
Fehlen diese Prozesse, entstehen Instabilität und Wiederholungen.

Praxisbezug
Die Forschung bildet die Grundlage für:
heilpädagogische Arbeit
systemische Beratung
Organisationsentwicklung
Ziel ist es, nicht Symptome zu verändern, sondern die zugrunde liegenden Zusammenhänge gezielt zu beeinflussen.

Kernsatz
Stabilität entsteht durch die Abstimmung von
Ausrichtung, Handlung und Wirkung im System.

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